EC Eisbären Balingen

28.11.15 – Eisbären erneut gegen Primus

Nach dem überraschenden Erfolg gegen Mannheim wollen die Balinger Eisbären nun heute auch Esslingen die erste Saisonniederlage beibringen. Foto: Moschkon.

Am vergangenen Samstag stürzten die Balinger Eisbären den Tabellenführer aus Mannheim vom Thron. Heute (19.45 Uhr) kommt nun mit der ESG Esslingen der neue Spitzenreiter in die Eyachstadt.

Der 4:3-Erfolg der Balinger Eisbären über die Mad Dogs aus Mannheim war schon eine kleine Sensation. Schließlich waren die Quadratstädter zuvor noch ungeschlagen, hatten bisher alle vier Landesliga-Partien für sich entschieden. Unter den Gegnern waren dabei mit Pforzheim und der Reserve der Heilbronner Falken auch zwei ganz starke Teams. Davon ließen sich die Eyachstädter allerdings nicht beeindrucken und verpassten den Mad Dogs die erste Niederlage der Saison.

„Ausschlaggebend war sicherlich die geschlossene Mannschaftsleistung“, meint Eisbären-Trainer Rafael Popek. „Wir haben unsere Chancen gut genutzt, die Tore zur richtigen Zeit gemacht und in Unterzahl keine Tore zugelassen“, liefert der 37-Jährige die Gründe für den Erfolg seiner Jungs. Er habe schon im Vorfeld gewusst, dass sein Team zumindest eine kleine Chance gegen die starken Mad Dogs habe, verrät Popek. „Wenn ich nicht daran geglaubt hätte, wäre ich hier fehl am Platz. Ich wusste aber auch, dass viele Dinge passen müssen.“

Von der Mannheimer Pleite in Balingen profitierte auch die ESG Esslingen. Diese schlug am Sonntag die Pforzheimer Bisons mit 6:4 und eroberte damit den Platz an der Sonne. Nun müssen die Esslinger selber in der Eyachstadt antreten. „Sie haben eine spielstarke Mannschaft. Es wird mit Sicherheit nicht anders als gegen Mannheim“, vermutet EC-Trainer Popek. Tatsächlich ist die Situation fast genauso wie vor dem Spiel gegen Mannheim. Esslingen ist Tabellenführer, hat bisher vier Partien in der laufenden Runde absolviert und hat diese allesamt gewonnen. All dies traf auch auf die Mad Dogs zu – bevor sie auf die Eisbären trafen. Sogar die Gegner der beiden Teams waren beinahe identisch.

In Balingen hätte man sicherlich nichts dagegen, dem nächsten Spitzenteam die erste Niederlage einzubringen. „Um Zählbares mitzunehmen muss wieder alles passen“, weiß Popek. Seine Mannschaft werde erneut alles versuchen und sich so teuer wie möglich verkaufen, erklärt Popek. „Wir müssen die Chancen, die sich uns bieten könnten, nutzen“, weiß der 37-Jährige. Der McCrae-Nachfolger setzt auf ein einfaches Spiel, vor allem im eigenen Drittel. „Wenn wir dort schon die Scheiben verlieren, wird es sehr schwer für uns“, prophezeit der Eisbären-Coach.

Im Gegensatz zu den Balingern steht Esslingen deutlich unter Druck. Die ESG ist punktgleich mit Mannheim, hat aber bislang auch eine Partie weniger bestritten. Da die Mad Dogs dieses Wochenende pausieren, wird Esslingen die Tabellenführung auch bei einer Niederlage behalten. Allerdings trifft die ESG in einer Woche direkt auf die Quadratstädter. Daher wollen sich die Esslinger in Balingen sicherlich einen kleinen Punktevorsprung erspielen.

Gegen den Tabellenführer steht Übungsleiter Popek erneut nicht der komplette Kader zur Verfügung. „Wir können leider nicht aus dem Vollen schöpfen und müssen improvisieren“, sagt der Balinger Kommandogeber. Stephan Paul muss nach seinem Rippenbruch weiter passen. Auch Tobias Wöhrle kann nach einer Schulterverletzung noch nicht auflaufen. „Er ist noch nicht so weit“, findet Popek. Berufsbedingt fehlt auch Kevin Rummel, Dominik Schmidt konnte aufgrund seiner Arbeit unter der Woche nicht trainieren. „Ich hoffe, dass er auch ohne Training mitspielen kann“, sagt der Balinger Übungsleiter, der die übrigen Spieler in die Pflicht nimmt: „Die, die da sind, müssen Vollgas geben!“

Quelle: https://www.zak.de/artikel/details/290510

Bild: Moschkon

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