EC Eisbären Balingen

28.01.17 – Eisbären am Neckarursprung

torreicher-erfolg-fuer-die-eisbaeren

Eng wie selten zuvor geht es an der Spitze der Eishockey-Landesliga zu. Das heißt aber auch: Wenn die Eisbären Balingen heute Abend (20 Uhr) bei der FSV Schwenningen antreten, ist Verlieren verboten.

Lediglich zwei Zähler trennen die viertplatzierten Kufencracks von der Eyach (19 Punkte) vom Spitzenreiter Mad Dogs Mannheim (21). Weiter im Titelrennen ist auch die ESG Esslingen (19) und mit den aktuell vermutlich besten Aussichten der Titelverteidiger, die Pforzheim Bisons (20, ein Nachholspiel gegen Reutlingen in der Hinterhand).

Am Wochenende sind jedoch lediglich die Eisbären und die Esslinger im Einsatz, die Bisons und die Mad Dogs sind spielfrei. Vorzulegen heißt die Devise für die Balinger Mannschaft um Spielertrainer Rafael Popek. In der Helios-Arena, wo sonst auch die Schwenninger Wild Wings ihre Erstliga-Spiele ausrichten, haben die Eisbären noch eine Rechnung zu begleichen. Das Hinspiel in Balingen am zweiten Spieltag der Saison ging nämlich verloren. Nach einem 6:6 in der regulären Spielzeit entschied die FSV die Partie beim Penaltyschießen und machte den Fehlstart der Eisbären perfekt.

Im Begleichen von Rechnungen kennen sich die Balinger allerdings aus: Am vergangenen Wochenende besiegten die Eisbären die Black Eagles Reutlingen mit 7:2 und nahmen erfolgreich Revanche für die 5:10-Niederlage im ersten Saisonspiel. Zum Matchwinner avancierte Florian Zeiselmeier, der einen Hattrick erzielte und sein Torekonto in dieser Saison auf zehn erhöhte. Die weiteren Treffer kamen von Frank Ebner, Marco Schneider, Markus Rummel und David Lefelmann.

Die Männer vom Neckarursprung gastierten zuletzt beim amtierenden Meister in Pforzheim und wurden beim 1:7 von den heimischen Bisons regelrecht deklassiert, wie es die „Pforzheimer Zeitung“ formulierte. Der Titelverteidiger war motiviert, nachdem eine Woche zuvor das Heimspiel gegen Reutlingen aufgrund von Eisproblemen ausgefallen war. Den Ehrentreffer der FSV erzielte Philipp Richter. „Wir haben zu viele Strafen kassiert, sechs Gegentore fielen in Unterzahl. So kann man natürlich keine Spiele offen gestalten“, sagte FSV-Trainer Lukas Kubes.

Immerhin einen Trost gab es für die Schwenninger: Da die Black Eagles Reutlingen im Dezember zu ihrem eigenen Heimspiel gegen die FSV ohne Angabe von Gründen nicht angetreten waren und die Schwenninger umsonst anreisten, wurden dem Team aus der Doppelstadt drei Punkte am grünen Tisch zugesprochen. So stehen die Gastgeber einen Platz und sechs Zähler hinter den Eisbären.

Quelle:https://www.zak.de/artikel/details/345917
Bild: Moschkon

You must be logged in to post a comment Login