EC Eisbären Balingen

29.11.16 – Eisbären schießen Hornissen ab

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10:4 – das klingt deutlich. Die Entscheidung im Landesliga-Spiel gegen den EHC Zweibrücken 1b gelang den Eisbären jedoch erst im Schlussdrittel, nachdem das Team von Rafael Popek zuvor nur 4:3 in Front lag.

So eindeutig wie das Endergebnis lautet, verlief jedoch auch die Anfangsphase der Partie. Nach zweieinhalb Minuten lagen die Eisbären zu Hause bereits mit 2:0 in Führung. Florian Zeiselmeier und Spielertrainer Popek hatten genetzt. „Vielleicht war Zweibrücken am Anfang noch mit dem Kopf im Bus, sie hatten eine lange Fahrt“, wunderte sich Popek selbst ein wenig.

Doch der gebürtige Pole hatte sich so einen Spielverlauf freilich erhofft: „Die Idee war es, den Gegner von Anfang an unter Druck zu setzen und unser Spiel durchzubringen.“ Im Anschluss fand die Regionalliga-Reserve der Pfälzer besser ins Spiel, hielt die Eisbären zunächst in Schach. Erst nach zehn Minuten erhöhte Zeiselmeier mit seinem zweiten Treffer auf 3:0. Doch die Hornissen gaben sich noch nicht auf. Jozef Rekem verkürzte noch vor Abschluss des ersten Drittels auf 1:3.

Im zweiten Durchgang legte Rekem einen zweiten Treffer für Zweibrücken nach und die Partie war wieder komplett offen. Die Schiedsrichter sprachen nun viele Zeitstrafen auf beiden Seiten aus. Popek fand jedoch nicht, dass die Partie unfair geführt wurde: „Natürlich wird die Gangart härter, wenn das Spiel auf Messers Schneide steht und es um etwas geht – schmutzige Fouls waren jedoch keine dabei.“ Nachdem Florian Creuzburg für die Gäste zum 3:3 ausglich, gelang Marc Haudek auf Vorlage von Zeiselmeier und Tobias Wöhrle noch vor der letzten Pause der wichtige Führungstreffer für die Eisbären zum 4:3.

Die letzten 20 Minuten der Partie begannen die Eisbären wieder druckvoll. Innerhalb von neun Minuten schenkten die Kreisstädter den Gästen fünf Treffer ein. Zeiselmeier (2), David Lefelmann, Frank Ebner und Dominik Schmidt sorgten für die Entscheidung. „Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben die Scheibe eben auch ins Tor gebracht, wobei bei ein paar Situationen auch Glück dabei war“, berichtet Popek. Spätestens nach dem 3:6 hatten sich die Gäste ergeben. Zwei Minuten vor Spiel-ende markierte Popek den zehnten Treffer der Eyachstädter, den Schlusspunkt setzten jedoch die Gäste, Rekem traf zum 4:10.

Durch den zweiten Sieg in Folge verbesserten sich die Eisbären im Landesliga-Tableau auf Rang fünf. „Wir haben eine klare Spielidee, die Mannschaft findet allmählich rein“, analysiert Popek, sieht allerdings auch noch einiges an Optimierungsbedarf: „Wir spielen noch nicht das, was wir können – aber jedes Training bringt uns weiter.“

Quelle: https://www.zak.de/artikel/details/338945

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