EC Eisbären Balingen

25.07.16 – Eisbären bauen am Kader

Willi Bauer tauscht in der kommenden Saison den Adler gegen den Eisbären!

Es ist Ende Juli und die Köpfe sind noch voll mit den Ergebnissen der Fußball-EM. Bei den Eisbären Balingen wird trotz steigender Temperaturen mit Hochtouren auf die neue Saison hingearbeitet. Es gilt sowohl organisatorische Dinge (z.B. die jährliche Hauptversammlung) zu organisieren, als auch die sportlichen Grundsteine für ein anknüpfen an die letzte Saison zu legen. „Für die Verantwortlichen beginnt mit Ende der ‚Eiszeit‘ die eigentliche Arbeit. Jetzt muss geackert werden, dass im September wieder alles steht!“, erklärt der 2.Vorsitzende Frank Titze.

Titze selbst kümmert sich dabei intensiv um den Bereich Nachwuchs, während sein Pendant Dietmar Gogoll seine Aufgaben eher bei der Organisation der  Senioren sieht. Zusammen mit dem sportlichen Leiter Ivica Renjo wird bereits fleißig gebastelt: „Anfang Oktober gehen die Jungs ins fast schon traditionelle Trainingslager nach Herrischried im Schwarzwald. Aktuell sind wir noch dabei ein bis zwei Vorbereitungsspiele zu organisieren damit die Mannschaft auch unter Wettkampfbedingungen trainieren kann. Zudem können wir wieder auf die Kooperation mit Reutlingen bauen, so dass die Mannschaft bereits Ende September das erste Mal wieder auf dem Eis stehen wird.“

Getreu dem Vereinsmotto ist auch die erste Verpflichtung der Eisbären in diesem Sommer: Willi Bauer wechselt vom Lokalrivalen Black Eagles Reutlingen in die Eyachstadt. Bereits mit 4 Jahren begann Bauer das Schlittschuhlaufen und durchlief in Reutlingen alle Nachwuchsstationen. Dies ermöglichte ihm bereits im Alter von 15 Jahren die Teilnahme am Seniorentraining. Der nun 20-jährige Stürmer möchte sich kommende Saison neuen Aufgaben stellen und sah die Eisbären „als richtige Adresse um ein neues Umfeld kennenzulernen“. Überzeugt haben ihn vor allem die enorme Kameradschaft und das Wir-Gefühl, welches beim EC herrscht.
„Stocktechnisch, schusstechnisch und läuferisch ist Willi gut! Im Sommertraining muss er v.a. an seiner Fitness arbeiten. Diese Eigenschaft war es letztlich, die uns im vergangenen Saisonendspurt die Punkte gebracht hat“, erklärt Dietmar Gogoll.

Besonders stolz können die Eisbären auf die ersten Eigengewächse sein, die sich langsam an die erste Mannschaft annähern: Jan Föst, Dennis Kollmann und Johannes Gastel werden auch kommende Saison das Training der 1.Mannschaft bereichern umso noch mehr Erfahrungen zu sammeln. Die Trainings sollen damit als Anreiz für alle Jugendspieler dienen, sich anzustrengen. Frank Titze sagt zu diesem Konzept: „Wenn die Trainer und Eltern einverstanden sind, dass sich ein Spieler dem Niveau stellen kann so soll das als eine Art ‚Incentive‘ dienen. Hauptaugenmerk soll aber das Nachwuchstraining bleiben. Darüber hinaus sollen natürlich die schulischen Leistungen nicht unter dem zusätzlichen Training leiden. Lediglich Johannes Gastel wird nun regelmäßig mit  der 1.Mannschaft trainieren. Leider können wir diese Saison keine Mannschaft in seiner Altersklasse an den Start bringen und leider ist er noch genau ein Jahr zu jung um eine Sondergenehmigung für die Senioren zu erhalten. Zudem bieten wir im Winter Mittwochabend das Training der 1b Mannschaft an. Hier haben die Jugendlichen ebenfalls die Möglichkeit mit Erwachsenen zu trainieren und sich die einen oder anderen Dinge in Ruhe erklären zu lassen.“


Unser 1b-Team: Die “zweite” Mannschaft der Eisbären besteht v.a. aus ehemaligen Aktiven des ESV Balingen. Anfang der 1990er Jahre spielten sie noch in der Baden-Württemberg Liga und bestreiten jetzt noch über die Saison hinweg Hobbyturniere. Ergänzt werden sie durch Spielern diverser Hobbymannschaften und durch Nachwuchsspieler, die ein gewisses Niveau erreicht haben. Zudem nutzen die Spieler der 1.Mannschaft die zusätzliche Eiszeit, weshalb das Trainingslevel anders ist als in gewöhnlichen Hobbymannschaften. “Den Bereich der 1b-Mannschaft wollen wir kontinuierlich ausbauen um den Nachwuchsspielern eine Plattform zu geben, die es vielleicht nicht in die erste Mannschaft gehabt haben. Oder um sehr guten Nachwuchsspielern die Gelegenheit zu eröffnen sich mit körperlich größeren zu messen”, sagt Eisbären-Vorstand Dietmar Gogoll, der Mittwochabend gelegentlich selbst noch die Schlittschuhe schnürt.

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